Endlich ist der Virtual Tours-Firmenblog online! Hier werde ich in Zukunft regelmäßig Artikel veröffentlichen und alles Wissenswerte rund um immersive Medien mit Ihnen teilen. Doch wer schreibt hier eigentlich – und warum?

Mein Name ist Lukas Rang und ich bin Gründer und Inhaber von Virtual Tours. Auf diesem Blog möchte ich Ihnen mehr über mich und meine Arbeit erzählen, Sie mitnehmen auf virtuelle Reisen, Ihnen die Grundlagen dieser neuen Technik vermitteln und erzählen, warum auch Ihr Unternehmen davon profitieren kann.

Kurz: Ich möchte Sie mit meiner Leidenschaft für Bilder und Videos in 360 Grad und Virtual Reality anstecken!

Von Panorama-Fotos zu 360-Grad-Bildern

Seit ich ein Teenager bin, fotografiere ich gerne und viel. Angefangen habe ich mit Landschaftsbildern von meiner Heimat Heilbronn, bin dann zur Portraitfotografie gekommen – und schließlich zum Panorama.

Panorama-Fotos waren da bereits mein erster Schritt hin zu 360-Grad. Denn darauf kann man einen viel weiteren Winkel wählen und einen größeren Ausschnitt fotografieren. Wenn man ganz viel zeigen will, geht es sogar einmal rundherum.

Von den Panoramen war es somit nicht mehr weit zu richtigen 360-Grad-Bildern, bei denen nicht nur der Rundumblick, sondern eben auch das Oben und Unten abgebildet wird. So können sich die Betrachter fühlen, als wären sie wirklich vor Ort.

Ich mache gerade ein Panoramafoto im Landkreis Hohenlohe.
Ich mache gerade ein Panoramafoto in meiner Heimat, Hohenlohe. Damals war ich noch ein wenig jünger als heute. Die Lust am Fotografieren ist aber immer noch genauso groß. © Virtual Tours

Erfahren habe ich von 360-Grad-Fotos, wie wohl die meisten Leute meiner Generation auf Neuigkeiten stoßen: über das Internet. Da ich schon immer gerne Neues ausprobiert habe, wollte ich natürlich auch gleich versuchen, was ich in dem englischen YouTube-Video gesehen hatte. Damals besaß ich noch meine alte Canon-Kamera, das ist jetzt schon fünf Jahre her. Seitdem ist viel passiert und ich fotografiere längst in viel höherer Auflösung.

Die ersten Hürden und warum Start-ups auf dem Land so wichtig sind

Heute begleitet mich die Sony Alpha 7R III, eine professionelle Systemkamera, die für Fotos eine sehr viel bessere Qualität liefert als eine 360-Grad-Kamera. Mit ihr schieße ich einzelne Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln und füge die Aufnahmen anschließend mit spezieller Software so zusammen, dass ein 360-Grad-Foto entsteht.

Ich mache allerdings längst nicht mehr nur ein einziges 360-Grad-Bild, sondern ganze 360-Grad-Rundgänge, bei denen sich die Betrachter mittels Bedienelementen von Standpunkt zu Standpunkt bewegen können. Pro Punkt in einer meiner Touren komme ich schnell auf bis zu 100 Fotos mit 48 Megapixeln – eine wirklich große Datenmenge.

Bei meinem ersten Kunden für einen virtuellen Rundgang, der Gärtnerei Funk Blumenhandwerk, waren es zwar nur neun 360-Grad-Bilder, doch schon das hat zu unerwarteten Problemen geführt. Da in meinem Ort Pfedelbach die Internetverbindung viel zu langsam war, konnte ich die Tour einfach nicht hochladen. Ich musste mir also erst einmal eine neue Internetleitung legen lassen…

Lukas Rang, Gründer und Geschäftsführer von Virtual Tours
Das bin ich: Lukas.

Eine Start-up-Kultur gibt es hier in Hohenlohe eher nicht. Doch ich bin jemand, der auch gerne mal einen Umweg geht, statt die Abkürzung zu nehmen, und scheue das Risiko nicht. Ich bin fest davon überzeugt, dass gerade kleinere und mittlere Betriebe nicht hinter den großen Unternehmen zurückstehen sollten, was Digitalisierung angeht.

Deswegen muss es auch Anbieter von digitalen Lösungen jenseits der großen Städte geben, jemanden, dem die Betriebe vor Ort vertrauen können und der flexibel auf die unterschiedlichen Bedürfnisse reagieren kann. Warum sollten Unternehmen auf dem Land beim Fortschritt hinterherhinken?

Die Vorteile von 360-Grad-Bildern und virtuellen Rundgängen

Zu meinem Glück ist die VR-Technologie sehr überzeugend. Meine Familie und Freunde kannten das Medium gar nicht, bevor ich ihnen meinen ersten Rundgang auf einer VR-Brille gezeigt habe. Sie waren sofort begeistert und hatten den „Wow-Effekt“, den viele Leute haben, wenn sie das erste Mal in eine immersive Umgebung eintauchen.

So reagieren auch viele meiner Kunden beim ersten Beratungsgespräch, was mich jedes Mal wieder freut. Denn die meisten kennen Virtual Reality und 360-Grad wenn überhaupt nur vom Hörensagen, aber noch nicht aus eigener Erfahrung. Doch es ist natürlich nicht nur das schöne Erlebnis, das ich mit meiner Arbeit vermitteln will – es gibt noch sehr viel handfestere Gründe.

Jetzt auf einen 360-Grad-Rundgang zu setzen, heißt nicht nur, beim Fortschritt ganz vorne mit dabei zu sein – sondern auch mehr Sichtbarkeit im Netz und einen besseren Service für Ihre Kunden. Stellen Sie sich ein Hotel vor, das potentielle Gäste bereits vorab genau erkunden können. Die Bilder zeigen eben nicht nur einen Ausschnitt eines Zimmers, sondern man kann sich richtig darin umsehen – mit einer VR-Brille, aber natürlich auch auf dem PC-Bildschirm oder einem Smartphone. So etwas schafft schon mal Vertrauen und kann viel stärker überzeugen.

360-Grad-Bilder und eine ganzheitliche Marketingberatung

Das ist auch genau das, was mich an Virtual Reality begeistert: Dass die Möglichkeiten so groß sind, so unterschiedliche Branchen davon profitieren können. Es ist ein interaktives Medium, deswegen erstelle ich auch Rundgänge, bei denen sich die Betrachter selbst entscheiden können, was genau sie ansehen wollen und zu welchem Zeitpunkt. Niemand schreibt ihnen mehr eine Perspektive vor.

Solche Rundgänge samt eigenem Logo und Corporate Design sind eine wunderbare Möglichkeit für die eigene Webseite, aber es geht natürlich weiter: Sie können den Rundgang auch auf Google Maps stellen, einzelne 360-Grad-Bilder in den sozialen Medien posten oder Ihren Newsletter aufwerten. Solche Strategien sind für jedes Unternehmen anders und es macht mir Spaß, Ihren individuellen Weg mit Ihnen zusammen zu finden.

Große Betriebe mit vielen Kunden haben vielleicht Interesse an Cardboards mit Firmenlogo, die ich ebenfalls anbiete. Das sind kleine Falt-Sets aus Karton, in die man sein Smartphone schieben kann – und schon haben Kunden und Geschäftspartner ihre erste, eigene VR-Brille. Für kleinere Unternehmen und Betriebe im ländlichen Bereich ist es meist besser, die Technologie etwas langsamer einzuführen und ihre Kunden mehr an die Hand zu nehmen.

Die großen Herausforderungen in Virtual Reality

Mittlerweile habe ich es sehr gut im Gefühl, wie viele Punkte ich an einem Ort fotografieren muss, wie ich den Rundgang programmiere und für die Nutzer optimiere. Trotzdem gibt es natürlich immer wieder Projekte, die besonders herausfordern (wo bliebe denn sonst auch der Spaß). Ein für mich sehr spannendes Projekt war der die virtuelle Tour durch das Einkaufszentrum Ö-Center in Öhringen.

Da bei Nacht die Läden geschlossen haben, musste die ganze Produktion tagsüber stattfinden – bei vollem Betrieb. Ich musste also aufpassen, dass sich nicht aus Versehen Menschen auf den Fotos verewigten oder es wenigstens so taten, dass ich sie hinterher gut aus dem Bild retuschieren konnte. Das hieß für mich, noch konzentrierter zu arbeiten als sonst, und ich durfte mich nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Doch die Herausforderungen gehen natürlich weiter: Inzwischen biete ich nicht nur 360-Grad-Bilder und -Rundgänge an, sondern auch 360-Grad-Videos, und habe mir dafür sehr hochwertige Ausrüstung angeschafft. Zusätzlich dazu kommen noch Augmented Reality und räumliches Virtual Reality hinzu, die vor allem für Unternehmen mit einem großen Produktportofolio ganz neuartige Möglichkeiten für ihr Marketing bieten.

Wie das genau geht und viele andere Themen rund um immersiven Medien werde ich Ihnen in den nächsten Wochen und Monaten vorstellen. Ich freue mich, wenn Sie mich auf meinem Weg begleiten und ich Sie zu meinen Lesern zählen darf.

Sie sind interessiert an einem virtuellen Rundgang für Ihr Unternehmen?

Autor

Geschäftsführer von Virtual Tours und Marketingexperte für immersive Medien. Seit 2012 unterstütze ich Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Und noch immer bin ich begeistert wie am ersten Tag von all den Möglichkeiten, die 360°, Virtual Reality und Augmented Reality bieten.

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